Insgesamt 1000 Ministranten aus dem Bistum Limburg machen sich auf den Weg zur Ministrantenwallfahrt vom 1. bis 8. August in Rom.
Limburg. Ein Sonderzug der Bahn bringt die jungen Wallfahrer am Sonntag, 1. August, in einer 17-stündigen Fahrt in die Ewige Stadt. In Rom werden die Mädchen und Jungen aus dem Bistum Limburg auf Ministranten aus aller Welt treffen. Die jungen Wallfahrer werden dem Papst begegnen, Rom kennenlernen und die besondere Atmos-phäre weltkirchlicher Gottesdienste erleben.
Ein Jahr Planung
«Toll finde ich, dass wir es geschafft haben, zwei Restaurants ausfindig zu machen, in denen 1000 Personen essen können», sagt der Hauptkoordinator der Wallfahrt in der Diözese, Jody Antony.Er ist Referent für Ministrantenarbeit im Bischöflichen Ordinariat Limburg. «Uns erwartet ein interessantes Programm, gemeinsame Gottesdienste, und die jungen Leute werden die Gelegenheit haben, unseren Bischof persönlich kennenzulernen», sagt er. Antony war bislang zwei Mal bei der Ministrantenwallfahrt in Rom dabei: 2001 als ehrenamtlicher Helfer und als hauptamtlicher Begleiter 2006.
«Beide Wallfahrten haben mich begeistert», sagt er. «Vor vier Jahren nahmen 650 Ministranten aus dem Bistum Limburg teil. Am Anfang war die Stimmung in meiner Gruppe etwas getrübt, denn wir waren in einem Studentenwohnheim untergebracht, was uns zu Beginn als die schlechteste Wahl erschien. Wie sich dann aber herausstellte, war das ein Irrtum, denn wir hatten dort vielmehr Freiheiten als andere Gruppen, die in einem Vier-Sterne-Hotel geschlafen haben.»
Vor mehr als einem Jahr sei mit den Vorbereitungen begonnen worden. «In den vergangenen sechs Monaten nahmen die Pläne konkrete Formen an und es wurde auch klarer, welche Schwierigkeiten wir bewältigen müssen», sagt Antony. «Immerhin mussten 1000 Mädchen und Jungen auf zwölf Hotels mit einer festgelegten Bettenzahl aufgeteilt werden – wir wollten die Gruppen aus den jeweiligen Pastoralen Räumen zusammen unterbringen.» nnp
Quelle: NaussauischeNeuePresse